Was gibt es Neues?

Wer ARM sagt, muss auch SoM sagen?

26.04.2019 | Das System-on-Module-Konzept bietet Skalierbarkeit und Langzeitverfügbarkeit auf höchstem Niveau. Ob Gastro-Kaffeemaschine oder Schweissautomat: Integrierte Kleincomputer in Form von Embedded-Systemen halten in immer mehr Geräten, Anlagen und Maschinen Einzug. Selbst Hersteller ohne direkten Elektronik- oder IT-Bezug sollten sich deshalb mit Betriebssystemen und Hardware-Architekturen auseinandersetzen – und sei es nur, um den passenden Partner für die Entwicklung und Fertigung von Embedded-Systemen zu finden. 

»Skalierbarkeit und Langzeitverfügbarkeit wichtiger Komponenten sind entscheidende Faktoren für die Zukunftssicherheit von Geräten, Anlagen und Maschinen«, weiss Jürgen Haigis aus seiner Erfahrung als Entwicklungsleiter der Grossenbacher Systeme. Diese Faktoren haben – neben anderen – sein Unternehmen bewogen, eine Partnerschaft mit Variscite einzugehen, einem Entwickler von Systems-on-Modules (SoM) mit Hauptsitz in Israel. Mit SoM bezeichnet man Platinen, die die Kernelemente eines Verarbeitungssubsystems einschliesslich des Prozessors beinhalten und auf die Hauptplatine des Geräts – das Baseboard – gesteckt oder gelötet sind.

»Prozessoren unterliegen der grössten Entwicklungsdynamik: Mit jeder Generation ist mehr Rechenleistung zu niedrigeren Kosten verfügbar. Durch die Aufteilung in SoM und Baseboard wird der Wechsel zu leistungsfähigeren Prozessoren wesentlich erleichtert, wenn der Leistungshunger der Software wächst. Das Baseboard kann dann unverändert weiter produziert werden, während nur das SoM durch eine leistungsstärkere Variante ersetzt werden muss«, erklärt Jürgen Haigis. Dass dies auch in der Praxis funktioniert, weiss er aus eigener Erfahrung: Grossenbacher setzt das SoM-Konzept seit einigen Jahren erfolgreich um und hat für diverse Kunden bereits entsprechende Baseboards entwickelt und in Serie gefertigt.

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